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Home Office… die ersehnte Fata Morgana



Nur einigen von uns war es gegönnt: Der Luxus im Home Office zu arbeiten, sprich in den eigenen vier Wänden Geld zu verdienen. Der Rest steckte im stetigen Trott des zur Arbeit Pendelns fest. Mal mit Genörgel, mal mit Motivation. Wie oft kamen Kolleg*innen an und meckerten über den Weg zur Arbeit, der ja so lang war und voller Menschen und Stau und Gedränge und Verspätungen und was nicht alles. Sogar wir selbst haben sicherlich das ein oder andere Mal darüber gemeckert. Es fiel den meisten nicht leicht fast täglich zum Arbeitsplatz zu pendeln.

Umso mehr beneidete man die externen Angestellten und die Selbstständigen oder Freiberufler*innen, die von zuhause aus arbeiten durften. Ein geheimer Neid war immer unter der Oberfläche zu spüren, vielleicht nur selten ausgesprochen, aber stets hinter den Kulissen präsent.

Auf einmal wendete sich das Blatt! Plötzlich wurde uns dieser Luxus namens Home Office auf einem Silbertablett serviert. Wie ein überrumpeltes Kind, das plötzlich ein Getränk nur für Erwachsene vor die Nase gehalten bekommt und zunächst zögert, um zu erkennen, ob das nicht nur ein böser Streich ist, bevor es dann mit einem vorsichtigen Ruck zulangt. Genau so ging es uns auch. Es hieß „bleibt zuhause, geht nicht raus, überall lauert das Virus auf euch… ja auch auf der Arbeit“.

Und zack saßen wir oben in Businesskleidung, unten in Pyjamas auf dem Sofa zuhause vor dem Laptop. Die Freude bei denjenigen, die die zuvor bereits Beglückten immer heimlich beneideten, war am Anfang immens groß. Man freute sich auf die Arbeitszeiten und umso mehr auf den Feierabend im Anschluss. Man konnte plötzlich die Arbeit in die eigenen vier Wände integrieren. Die Kombination gefiel allen, die genug Platz und Freiraum zuhause hatten.

Was war aber mit jenen, die den Wohnraum mit anderen teilen mussten? Die nicht die nötige Privatsphäre und die Ruhe zum Arbeiten hatten? Genau. Sie verzweifelten langsam. Dieser Stress machte sich zuhause breit und nicht mal nach Feierabend konnte man sich erholen. Plötzlich sehnte man sich wieder zurück an den Arbeitsplatz.

Generell betrachtet gehen den meisten in unserer Gesellschaft, die dazu gezwungen sind im Home Office zu arbeiten, die Puste aus. Zu Beginn erscheint es kostbar und man genießt es vielleicht sogar, aber nach einer Weile ist die Luft raus und man möchte zurück zur Normalität.

Wir bei SKEI gehen nun diesen Schritt in Richtung Normalität und die Kurse finden somit ab Mitte Juni wieder in unseren Räumlichkeiten auf der Graf-Adolf-Straße in Düsseldorf statt. Allerdings anders als früher. Der klassische Präsenzunterricht war gestern, jetzt wird die Tradition mit einem neuen System gekoppelt: Dem Blended Learning. Dazu mehr in unserem nächsten Beitrag. Stay tuned!

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